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Tags: Lebensaufgabe,
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Die Lebensaufgabe
24.04.2011, 23:19
Beitrag: #1
Die Lebensaufgabe
Wir müssen nun schon ein klein wenig auf das vorgreifen, was der Mensch nach seinem Tode an Erfahrungen und Erlebnissen haben wird.
Während der Mensch. der durch die Pforte des Todes geschritten ist, zunächst eine Phase durchläuft, in der er ganz wesentlich damit beschäftigt ist, sein abgelegtes Leben zu verarbeiten, wird er in einer gewissen Zeitspanne vor der neuen Inkarnation bestrebt sein, diese neue Leben zu >planen<.
Die Seele ist jetzt natürlich viel weiser und weitsichtiger als im Erdenleben. Sie weiß nun, was im letzten leben nicht so gut gelaufen ist und wird ernsthaft bestrebt sein, im neuen Leben solches zu erleben und zu erfahren, was zu einer positiven Weiterentwicklung führen kann.
Die Seele weiß nun insbesondere, welche Erlebnisse sie haben muß, um ihre alten Verschuldigungen karmisch auszugleichen und um in ihrer Evolution voranschreiten zu können.
Sie nimmt sich auch vor, ihrem neuen Leben ein ganz bestimmtes Ziel zu geben.
Sie stellt sich eine Aufgabe, die sie erfüllen muß, um in ihrer Entwicklung, in ihrer geistig-seelischen Evolution vorwärts zu kommen.




Wer an die Quelle geistiger Wahrheiten gelangen möchte, muß gegen den Strom der vorherrschenden Meinung schwimmen.
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19.05.2011, 09:42
Beitrag: #2
RE: Die Lebensaufgabe
Möchte ich widersprechen, da es nichts bringt, es sich schön zu reden.
Wer kann behaupten, dass das kleine Mädchen, welches vergewaltigt
wird oder der kleine Junge, der auf eine Landmine tritt, sich dies -ausgesucht-
haben?
Wenn die Seele wahrhaft selbst bestimmen könnte, dann würde hier jeder
in -seinem- Schlaraffenland umherstreifen und es nicht so viele Opfer geben.
Bedenkt man jedoch, dass es evtl. gewollte Täter geben könnte, so MUSS
es ja auch Opfer geben.... nur, sind diese es wahrhaft -freiwillig-?

Das Krux, sind die fehlenden Erinnerungen der Menschen.

Im Endeffekt gilt:
"Die Seele muss den Weg finden, auch im finstren Tal."
Und wohinn der Weg führt....... *lach*

-Es ist nichts und doch alles-




lg
Geoffroy

"wenn Du weist, wer Du warst, wirst Du sein, wer Du bist!"

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25.05.2011, 22:07
Beitrag: #3
RE: Die Lebensaufgabe
Da gesagt wurde das die Seelen weitsichtiger werden, werden sie sicherlich auch unangenehme ERfahrungen "planen" damit sie beim Naechsten mal Sterben um eine Erfahrung reicher ist. Wenn sie nur gute ERfahrungen sammelt, waere die Seele ja ziehmlich einseitig. Auserdem hat jedes schlechte auch sein gutes und umgekehrt. Jemand sehr Reiches hat oftmals weniger Freunge aber jemand Armes hat oftmals mehr davon!




Sei ein Frosch, aber sei kein Frosch!
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27.05.2011, 09:26
Beitrag: #4
RE: Die Lebensaufgabe
Ich möchte nicht bestreiten, dass auch unangenehme Dinge sein müssen und uns
diese in Wahrheit sehr viel weiter bringen als die angenehmen.
Jedoch die Frage, wie lange soll dieses Spiel des Lernens noch weitergehen?
Gibt es da wohl welche, die das Spiel des Spieles wegen spielen wollen?
Oder gibt es wahrhaft einfach nur so viele lernresistende Seelen?

Ein jedes Kind (mat. Körper) muss irgendwann erkennen, dass der Körper
älter geworden ist... ob das die Seele wahrhaben möchte oder nicht.




lg
Geoffroy

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09.06.2011, 00:38
Beitrag: #5
RE: Die Lebensaufgabe
(27.05.2011 09:26)Geoffroy schrieb:  Ein jedes Kind (mat. Körper) muss irgendwann erkennen, dass der Körper
älter geworden ist... ob das die Seele wahrhaben möchte oder nicht.
... und das kann manchmal weh tun, wenn man erkennt, dass man älter wird Pfeif

Im Prinzip denke ich, dass die Seele die Aufgaben gestellt bekommt, ohne groß Einfluss darauf zu haben. Wie oft kommt es vor, dass man eine Situation "gut" gemeistert hat, gerade im zwischenmenschlichen Bereich, wo eigentlich alles zu beidseiter Zufriedenheit geklärt wurde und man diese Lektion eigentlich abhaken könnte und dennoch vielleicht nach einem Jahr genau die selbe Situation wieder hat. Da denkt man sich dann doch, warum man das ganze zwei oder sogar mehrmals durchmachen muss. Entweder habe ich da den Sinn noch nicht so ganz verstanden oder Karma gibt es gar nicht.

Gruß Chris




"Die Wahrheit wird nur zu oft, wie man sagt, verdunkelt, aber sie erlischt nie."
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09.06.2011, 07:57
Beitrag: #6
RE: Die Lebensaufgabe
(09.06.2011 00:38)Chris schrieb:  
(27.05.2011 09:26)Geoffroy schrieb:  Ein jedes Kind (mat. Körper) muss irgendwann erkennen, dass der Körper
älter geworden ist... ob das die Seele wahrhaben möchte oder nicht.
... und das kann manchmal weh tun, wenn man erkennt, dass man älter wird Pfeif

Im Prinzip denke ich, dass die Seele die Aufgaben gestellt bekommt, ohne groß Einfluss darauf zu haben. Wie oft kommt es vor, dass man eine Situation "gut" gemeistert hat, gerade im zwischenmenschlichen Bereich, wo eigentlich alles zu beidseiter Zufriedenheit geklärt wurde und man diese Lektion eigentlich abhaken könnte und dennoch vielleicht nach einem Jahr genau die selbe Situation wieder hat. Da denkt man sich dann doch, warum man das ganze zwei oder sogar mehrmals durchmachen muss. Entweder habe ich da den Sinn noch nicht so ganz verstanden oder Karma gibt es gar nicht.

Gruß Chris

Evtl. ist eine -Wiederhohlung- garnicht für Dich gedacht, sondern für den Gegenüber das erste mal und
Du bist dazu da zu helfen... durch -Vorleben- oder -aufzeigen- oder einfach nur als -Prellbock-.
Jedoch gibt es für jede Situation ja auch mehrere Blickwinkel und Erfahrungen zu erleben... Sie es
einfach nicht als -Böse- an, sondern als das, was es ist: "Die Chance zu lernen"....
-> mein bescheidener Rat...

Egal ob es Karma oder Aufgabe gibt oder nicht, wichtig ist es auf sein innerstes zu hören und zu versuchen das
beste aus den Gegebenheiten zu -erschaffen-.
Da mein Gott der Gott der Liebe ist, bin ich hier wohl nicht in der Hölle und selbst wenn es die Hölle ist,
so sollten wir dennoch versuchen diese in ein Paradies zu wandeln!
-> Diesen Wunsch meines innersten, sehe ich als meine Aufgabe an... Einfach und klar.




lg
Geoffroy

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09.06.2011, 11:45
Beitrag: #7
RE: Die Lebensaufgabe
(09.06.2011 07:57)Geoffroy schrieb:  Evtl. ist eine -Wiederhohlung- garnicht für Dich gedacht, sondern für den Gegenüber das erste mal und
Du bist dazu da zu helfen... durch -Vorleben- oder -aufzeigen- oder einfach nur als -Prellbock-.
Jedoch gibt es für jede Situation ja auch mehrere Blickwinkel und Erfahrungen zu erleben... Sie es
einfach nicht als -Böse- an, sondern als das, was es ist: "Die Chance zu lernen"....
-> mein bescheidener Rat...

Hm, so habe ich dies noch gar nicht gesehen. Da könnte was dran sein und es würde endlich einen Sinn ergeben. Wäre ja auch ganz schön ungerecht, wenn immer nur wir Männer den schwarzen Peter hätten (im übertragenen Sinne natürlich Wink )


(09.06.2011 07:57)Geoffroy schrieb:  Egal ob es Karma oder Aufgabe gibt oder nicht, wichtig ist es auf sein innerstes zu hören und zu versuchen das
beste aus den Gegebenheiten zu -erschaffen-.
Da mein Gott der Gott der Liebe ist, bin ich hier wohl nicht in der Hölle und selbst wenn es die Hölle ist,
so sollten wir dennoch versuchen diese in ein Paradies zu wandeln!
-> Diesen Wunsch meines innersten, sehe ich als meine Aufgabe an... Einfach und klar.

Da spricht sehr viel Weisheit aus Dir. Du weißt Bruder, ich kämpfe immer noch auf Deiner Seite. Du hast die Aufgabe wirklich einfach und klar formuliert. Die Aufgabe, die wir schon so lange versuchen zu lösen und umzusetzen. Ich denke trotzdem, dass wir diesmal ganz gute Karten haben, diese Aufgabe zu erfüllen.

Gruß Chris




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09.06.2011, 12:09
Beitrag: #8
RE: Die Lebensaufgabe
(09.06.2011 11:45)Chris schrieb:  [quote='Geoffroy' pid='2182' dateline='1307599040']
Evtl. ist eine -Wiederhohlung- garnicht für Dich gedacht, sondern für den Gegenüber das erste mal und
Du bist dazu da zu helfen... durch -Vorleben- oder -aufzeigen- oder einfach nur als -Prellbock-.
Jedoch gibt es für jede Situation ja auch mehrere Blickwinkel und Erfahrungen zu erleben... Sie es
einfach nicht als -Böse- an, sondern als das, was es ist: "Die Chance zu lernen"....
-> mein bescheidener Rat...

Zitat:Hm, so habe ich dies noch gar nicht gesehen. Da könnte was dran sein und es würde endlich einen Sinn ergeben. Wäre ja auch ganz schön ungerecht, wenn immer nur wir Männer den schwarzen Peter hätten (im übertragenen Sinne natürlich Wink )

Manchmal hilft ein Blick von aussen, unbefangen und frei. Manchmal hilft es sich zurückzulehnen und sich zu beruhigen
und selbst zu versuchen von -aussen- darauf zu blicken. Dennoch kennt den wahren Grund wohl nur das göttliche und
wir können nur versuchen es zu verstehen und daraus zu lernen.

(09.06.2011 07:57)Geoffroy schrieb:  Egal ob es Karma oder Aufgabe gibt oder nicht, wichtig ist es auf sein innerstes zu hören und zu versuchen das
beste aus den Gegebenheiten zu -erschaffen-.
Da mein Gott der Gott der Liebe ist, bin ich hier wohl nicht in der Hölle und selbst wenn es die Hölle ist,
so sollten wir dennoch versuchen diese in ein Paradies zu wandeln!
-> Diesen Wunsch meines innersten, sehe ich als meine Aufgabe an... Einfach und klar.

Zitat:Da spricht sehr viel Weisheit aus Dir. Du weißt Bruder, ich kämpfe immer noch auf Deiner Seite. Du hast die Aufgabe wirklich einfach und klar formuliert. Die Aufgabe, die wir schon so lange versuchen zu lösen und umzusetzen. Ich denke trotzdem, dass wir diesmal ganz gute Karten haben, diese Aufgabe zu erfüllen.

Gruß Chris

Weisheit aus mir???? Nene, da verwechselst Du mich. Ich denke Du kennst mich besser, gerade DU.
Du denkst wir haben diesesmal -gute- Karten? Wie kommst Du darauf? Ich sehe es leider gänzlich anderst
und bin kurz vor dem Resignieren....




lg
Geoffroy

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09.06.2011, 12:28
Beitrag: #9
RE: Die Lebensaufgabe
Hallo Geoffroy,

nun, dann möchte ich Dir Mut zusprechen. Es gibt immer einen Grund, weiterzumachen und zu kämpfen. Auch wenn man kurz vor dem Resignieren ist, passieren manchmal doch Dinge, die einem wieder Mut machen. Es ist schwer, keine Frage aber betrachtet man das große Ganze, müssen bestimmte Dinge wohl passieren, um einen wieder auf den Weg der Tugend zurückzuführen. Vielleicht ist dies diese göttliche Führung, über die wir uns hier so viele Gedanken machen. Wir verstehen es nicht, warum bestimmte Dinge passieren und verfluchen diese vielleicht auch, wenn sie denn passieren. Dann aber haben wir zwei Möglichkeiten: entweder ergeben wir uns unserem Schicksal und die Dinge nehmen ihren Lauf oder wir wachsen an dieser Aufgabe und nehmen den Kampf an. Es ist eine andere Art von Schlachtfeld als wir es kennen. Dennoch ist es eine Herausforderung uns wieder darauf zu besinnen, was uns eigentlich wichtig ist und was wir wirklich wollen. Ich glaube nicht daran, dass uns, wenn wir diesen Kampf annehmen, sofort alles "geschenkt" wird. Auch da müssen wir uns wohl erst als "würdig" erweisen und der Weg wir hart und steinig sein am Anfang, doch am Ende wartet auf uns die Belohnung, die wir uns hart erarbeitet haben und dann verstehen wir den tieferen Sinn dahinter. Es ist niemals etwas umsonst und alles, was wir machen, hat irgendwo seine Auswirkungen. Jedoch glaube ich, dass wir selbst es in der Hand haben, wie diese Auswirkungen aussehen werden. Und eines weiß ich auch - Du kannst das schaffen, wenn Du nur willst, denn unlösbare Aufgaben bekommen wir nicht. Hart und schwierig mit Sicherheit - aber niemals unlösbar. Ich hoffe, das macht Dir etwas Mut. Und noch etwas - Du wirst niemals alleine sein.

Gruß Chris




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09.06.2011, 12:48
Beitrag: #10
RE: Die Lebensaufgabe
Lieber Chris,

ich danke Dir und habe eigentlich niemals daran gezweifelt, dass -unsere- Freundschaft etwas
brechen könnte, ist sie doch aus Feindschaft erwachsen und darum stärker als alles andere.

Du hast mir Mut gemacht, vielen Dank.
Es ist schon seltsam, Du schreibst dies hier und ich schreibe es zeitgleich per PN mit dem -lernen- Wink

Wir werden sehen, was die Zukunft für uns bereit hält. Aber eines weist Du und deswegen muss
ich es auch nicht versprechen, ich werde genausowenig Aufgeben vor dem Wege wie Du.
Getreu unseres alten Leitspruches:
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